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Montag, 10. August 2015

Fernweh - Heimweh -ach ich weiß auch nicht......

Jetzt bin ich ja schon wieder einige Zeit aus London zurück und ich kann sagen, dass die Stadt mich immer noch genauso fasziniert und begeistert wie beim ersten Mal.
Meine Freundin und ich hatten auch dieses Mal wieder richtig Glück mit dem Wetter - das Schlimmste waren ein paar vereinzelte Tropfen aus den Wolken der nahenden Apokalypse (London neigt dazu, uns jedes Mal die schönsten Weltuntergangswolken zu bieten, ohne was daraus zu machen).


Besonders die Tower Bridge lässt mich nicht los....warum?.....ich weiß es nicht.



Vielleicht ist es die Faszination was Menschen (er)schaffen konnten zur damaligen Zeit.


Wenn man an der Tower Bridge vorbeiläuft kommt man quasi automatisch an der HMS Belfast vorbei.





Nahe der Tower Bridge bieten sich dem Touristen sehr gute Fotomöglichkeiten auf den Tower (und auf The Gherkin mehr oder weniger direkt daneben.
Das Ding schiebt sich auch ständig ins Bild und irgendwie mag ich es mittlerweile sogar richtig gern ;-). 
Die Tower Bridge an sich ist natürlich auch sehr beeindruckend und von ihr aus konnte man gut Fotos der City machen, mit der City Hall und The Shard (kontrovers diskutiert, dieses Gebäude…).

London war wieder richtig klasse, wenn auch schon beim Mal davor sehr anstrengend. Aber so ist das eben, wenn man möglichst viel sehen möchte. Viele fragen mich, ob ich nicht das Gefühl habe, alles Wichtige schon gesehen zu haben - schon möglich - dennoch zieht mich die Stadt immer noch wie magisch an.

Beim nächsten Mal kann ich es aber auf jeden Fall ruhiger angehen lassen, vielleicht einen ganzen Tag im Hyde Park....


Ich habe wieder viel gesehen, bin aber nach wie vor absolut unfähig beim Shoppen etwas zu finden, und fiel natürlich am Abend absolut todmüde in mein heimisches Bett. Städteurlaub eben.....
oder ich besuche mal die Südküste, oder die Cotswolds, oder Orte in Schottland... Wer weiß. :-)

Dienstag, 2. Dezember 2014

London im Dezember Teil 1- Tower Brigde

Am Dienstag den 02. Dezember ging es also wieder einmal los. Bei der Hinfahrt zum Flughafen konnten wir es noch nicht so recht glauben, aber es ist wahr, wir sind so kurz vor Weihnachten noch einmal unterwegs um unserer Lieblingsbeschäftigung nach zu gehen - nach London reisen.

Am Flughafen Bremen haben wir uns diesmal für eine Seitenstraße entschieden und dort den Wagen abgestellt nach einem etwa 15 minütigen Fußmarsch kamen wir dann am Check-in Schalter an. Vor dem Flug natürlich noch unser übliches Ritual - ab auf die Toilette und nach ca. 1,5  Stunden waren wir in London. Mal wieder!!
Da wir natürlich kein Frühstück hatten, ist die Wahl auf ein Lokal der Kette "Pret a Manger" gefallen. Dort findet man eine große Auswahl an Sandwiches, Wraps ... und natürlich auch süßen Dinge. Diese Kette dient nicht nur dem Zweck die leeren Mägen zu füllen, sondern auch jenen guten, dass sämtliches Essen, was am Abend übrig ist, an Obdachlose und Hilfsbedürftige verteilt wird. Finde ich eine tolle Idee!

Danach war unser erstes Ziel die Tower Brigde. Der Weg dorthin führte uns entlang der Themse, wo sich ein schön angelegter Spazier- und Radweg befindet. Vorbei an den Tower of London. Hinter dem Eingangstor befindet sich eine große Anzahl an typisch englischen Häusern und mächtigen Türmen. Dort befand sich bis zum 17. Jahrhundert der königliche Wohnsitz. Weiter ging es zur Tower Bridge. Da sich die Touristen zu der Zeit im Rahmen hielten, sind wir auch sofort hinein gekommen.
 Nachdem wir die Brücke rauf und runter gelaufen sind und etliche Fotos geschossen haben, entschieden wir uns noch für den Besuch der Ausstellung. Der normale Preis für Erwach-sene ist £ 9.50.
Nachdem wir in einem gläsernen Foyer den Eintritt bezahlt hatten wurden noch unsere Taschen kontrolliert. Dann mussten wir vor einem Lift warten. Es wird immer grüppchenweise eine Schar Touristen per Lift nach oben gebracht, der Lift ist übrigens grösser als er zuerst schien, es passen (leider) viele Leute rein, man steht etwas eingepfercht da. Im Aufzug wird man bereits von einem Guide informiert was auf einen zukommen wird.

Zuerst kommt man in einen Raum, der als „Kino“ dient, ein paar Sitze stehen vor einer Leinwand, wo einem (nur in englisch) die Geschichte der Entstehung der Brücke auf witzige Art vorgeführt wird. Da ein gutes Englisch gesprochen wird, können auch Nicht-Profis das ganze einigermaßen verstehen.

Und so erfährt man auch, dass die Brücke trotz ihres Aussehens erst zur Zeit von Königin Viktoria entstanden ist, man wollte etwas das optisch zum Tower passt. Eine Ausschreibung hatte etliche Modelle hervorgebracht und entschieden hatte man sich damals für ein gemischtes Modell das man nun seit mehr als hundert Jahren an und auf der Themse bewundern kann. Nach dem Filmchen geht es zu den beiden Passarellen die in windiger Höhe über die Brücke führen.
 Diese Passarellen sind verglast und lassen so einen genialen Blick über London zu. Sie führen durch die oberen Streben der Brücke und haben zusätzlich Fotos und Infos zu den verschiedensten Brücken-Arten auf der Welt parat. Am Ende des Übergangs ist noch ein Foto-Posten wo man sich mit einem Bild der Brücke im Hintergrund fotografieren lassen kann.
Danach geht es ein paar Stufen nach unten bis man zu einer Art Empfang gelangt wo man die Fotos sowie Snacks kaufen kann. Dort kann man auch wieder in einen Lift steigen.
Die letzte und interessanteste Station ist die Besichtigung der historischen Maschinen die damals das Hochziehen und Runterlassen der Mittelteile der Brücke gesteuert haben.
Dazu muss man aus dem Turm raus, darum herum gehen (der blauen Linie folgen) und am anderen Ende wieder in einen Raum. Dieser führt direkt zu den historischen und liebevoll renovierten Maschinen. Diese Maschinen sind nur noch zu Besichtigungszwecken vorhanden und bewegen sich langsam damit man sich den Ablauf besser vorstellen kann.

 Es ist schon beeindruckend was zur damaliger Zeit an Maschinen gebaut wurde. In zwei Räume sind die Maschinen verteilt, man kann sie sich von allen Seiten her genau ansehen. 
 Alle in allem ist man recht schnell durch das ganze durch. Am Ende landet man natürlich im obligatorischen Souvenir-Shop. Mit den Kauf der Tickets bekommt man noch einen Gutschein im Wert von £ 2.00, welchen man dort einlösen kann.